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Welche Aufgaben KI in der Pflege übernehmen soll
Die Hochschule München entwickelt mit Partnern ein KI-gestütztes Informationssystem für Pflegefachpersonen. Es soll Informationen bündeln und Dokumentationsaufwand verringern.
Die Hochschule München (HM) hat das Forschungsprojekt „Smart Vitality Care“ gestartet. Ziel ist laut Projektangaben die Entwicklung eines datenschutzkonformen, offenen KI-Ökosystems für den Pflegealltag.
Kern des Vorhabens sind ein intelligentes Dashboard und ein Open-Data-Katalog. Das Dashboard soll pflegerelevante Informationen bündeln und priorisieren. Der Katalog soll bewährte Anwendungsbeispiele für Forschung und Praxis zugänglich machen. Beide Bausteine werden gemeinsam mit Pflegefachpersonen entwickelt und in Labor- sowie Praxistests erprobt.
Laut Projektleiter Dr. Philipp Tschochohei soll KI nicht zusätzliche Arbeit verursachen, sondern Pflegekräfte im Alltag unterstützen. Die eingesetzten Systeme arbeiten nach dem „Privacy-by-Design“-Prinzip und nutzen anonymisierte Interaktionsmuster statt sensibler Gesundheitsdaten.
An dem bis Januar 2029 laufenden Projekt sind neben der Hochschule München die Technische Hochschule Rosenheim und die MyOnClinic GmbH beteiligt. Gefördert wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention.
Passend dazu: Altenpflege-Digitalkonferenz am 4. Dezember: Unter anderem informiert Digitalisierungsexperte Thomas Althammer praxisnah über Hype und Nutzen von KI in der Pflege. Zum Programm…
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