Ausbildung

Altenpflegeschüler mit „Leichter Sprache“ erreichen

Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln, ist ein
kommunikativer Vorgang. Altenpflege-Autorin Sabina
Krappmann-Klute stellt in der aktuellen Ausgabe das
Konzept der "Leichten Sprache", um insbesondere
Pflegeschülern mit Migrationshintergrund das Lernen zu
erleichtern.

- Praxisanleiter sollten Pflegeschüler ermutigen, nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben und nachhaken, wie etwas verstanden wurde.Foto: Werner Krüper

In ihrer Weiterbildung zur Praxisanleiterin hat sie
feststellen müssen, dass Schüler, die erst seit kurzer
Zeit in Deutschland sind, oft nur über eingeschränkte
Deutschkenntnisse verfügen, nicht mit den hiesigen
Umgangsweisen vertraut sind und ihre Rolle anders als
hierzulande üblich verstehen. Die daraus resultierenden
Schwierigkeiten bei der Kommunikation hat
Krappmann-Klute zum Anlass genommen, Regeln
aufzustellen, die das Verständnis erleichtern. Klar,
einfach, eindeutig ist die Devise für den
Sprachgebrauch. Konkret heißt das unter anderem:
einfacher Satzbau, kurze Sätze, aktive Formulierungen,
keine Fremdwörter.

Welche Regeln nicht nur für die Sprache, sondern auch
für das Miteinander und die Feedback-Kultur mit dem
Konzept verbunden sind, steht in der aktuellen Ausgabe
von Altenpflege.