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Anerkennung ausländischer Qualifikationen: Pflegefachpersonen auf Platz eins

Pflegefachpersonen führen 2024 erneut die Liste der anerkannten ausländischen Berufsqualifikationen an: Mit über 32.500 Anerkennungen stellen sie 41 Prozent.

Weiterhin auf Platz 1 lag mit 32.500 Anerkennungen und einem Anteil von 41 Prozent an allen anerkannten Qualifikationen der Beruf Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Foto: Adobe Stock/ Rawpixel.com (Symbolbild).

Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist im Jahr 2024 weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden rund 79.100 Anerkennungsanträge positiv beschieden.

Das waren 21 Prozent mehr als im Vorjahr (2023: 65.300). Seit Beginn der gemeinsamen Erfassung von bundes- und landesrechtlich geregelten Anerkennungsverfahren im Jahr 2016 stieg die Zahl der Anerkennungen kontinuierlich und hat sich mehr als verdreifacht (2016: 26.200). Mit 9.200 Anerkennungen blieb die Türkei im Jahr 2024 der am stärksten vertretene Ausbildungsstaat, gefolgt von der Ukraine, die 2023 noch auf Rang 7 gelegen hatte.

Pflegefachfrau/Pflegefachmann: 32.500 Anerkennungen

Die Top 5 der am häufigsten anerkannten Berufe blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Weiterhin auf Platz 1 lag mit 32.500 Anerkennungen und einem Anteil von 41 Prozent an allen anerkannten Qualifikationen der Beruf Pflegefachfrau/Pflegefachmann (einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Krankenpfleger/-in). Die Anerkennungen stiegen in diesem Beruf im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent (+5.200).

Auf Platz 2 lag mit 11.000 Anerkennungen und einem Anteil von 14 Prozent der Beruf Arzt/Ärztin, der im Rahmen der Approbationserteilung anerkannt werden kann. Auf Platz 3 folgte der Beruf Ingenieur/-in mit 4.400 positiv beschiedenen Verfahren und 5 Prozent aller Anerkennungen.

Die Plätze 4 und 5 belegten die Berufe Lehrer/-in (2.800; 4 Prozent) und Physiotherapeut/-in (2.200; 2,8 Prozent). Knapp dahinter lag der Beruf Erzieher/-in, wobei die Zahl der Anerkennungen in diesem Beruf von 1.700 im Jahr 2023 auf 2.100 im Jahr 2024 stieg und dieser einen Anteil von 2,7 Prozent an allen Anerkennungen ausmachte.

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