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Berliner Heimaufsicht prüft Rekordzahl an Pflegeeinrichtungen
Die Berliner Heimaufsicht hat 2024 so viele Prüfungen durchgeführt wie nie zuvor. Beschwerden gab es trotzdem hunderte. Wie es um die Pflegequalität in Berliner Heimen steht.
Die Berliner Heimaufsicht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hat im Jahr 2024 insgesamt 749 gemeinschaftliche Wohnformen geprüft. Das sind 182 Prüfungen mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht hervor, der online verfügbar ist.
Mit den Prüfungen ist die Behörde ihrem gesetzlichen Auftrag nach dem Wohnteilhabegesetz in vollem Umfang nachgekommen. Darüber hinaus wurden in mehreren auffälligen Einrichtungen wiederholt anlassbezogene Prüfungen durchgeführt.
Neben den Prüfungen bearbeitete die Berliner Behörde 545 Beschwerden, die sich überwiegend auf Pflegeeinrichtungen und Pflege-Wohngemeinschaften bezogen. „Die Berliner Heimaufsicht hat sich erneut als starke Fürsprecherin vulnerabler Gruppen bewiesen“, sagte Alexander Straßmeir, Präsident des LAGeSo. Das 38-köpfige Team habe sich engagiert für die Qualität der Unterbringung von rund 45.000 pflegebedürftigen und behinderten volljährigen Menschen in gemeinschaftlichen Wohnformen eingesetzt.
Zusätzlich führte die Heimaufsicht 1.254 Beratungen für Bewohner:innen, Angehörige und Leistungsanbieter durch. Damit liegt die Zahl der Beratungen wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie.
Passend dazu: Heimaufsicht: Was für anlassbezogene Prüfungen statt Regelkontrollen spricht
Eine Antwort auf “Berliner Heimaufsicht prüft Rekordzahl an Pflegeeinrichtungen”
Ich möchte diesen „Erfolg“ ja nicht schmälern, aber bei 38 Mitarbeitenden würde dies in Vollzeit (es ist klar, dass nicht alle MA in Vollzeit arbeiten werden) lediglich 19 Prüfungen bedeuten. Ich halte das für eine leistbare Anzahl von Prüfungen.
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