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Demenztherapie: Kommt der große Durchbruch noch?

Viele Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen beschäftigten sich mit der Erkennung und Behandlung von Demenz. Altersmedizinerin Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid erläutert die Chancen und Grenzen neuer Therapieansätze.

Heimbewohnerin in grauer Strickjacke lacht
Foto: Werner Krüper

Laut Diehl-Schmid gab es Forschungserfolge vor allem bei der Früherkennung der Krankheit. „Heutzutage kann mittels technischer Untersuchungen schon eine Alzheimer-Krankheit nachgewiesen werden, wenn erste, sehr diskrete Symptome auftreten“, so die Altersmedizinerin im Interview in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. Diehl-Schmid rechnet damit, dass Alzheimer bald auch schon über Bluttests nachgewiesen werden könne.

Was die therapeutischen Möglichkeiten betrifft, ist Diehl-Schmid eher vorsichtig optimistisch. Aktuell könne man „leider noch nicht von einem echten Durchbruch sprechen“. Die beiden neuen Alzheimer-Medikamente Lecanemab und Donanemab könnten laut Studien die klinische Verschlechterung der Symptome in bestimmten Fällen um einige Monate verzögern, seien allerdings auch mit Nebenwirkungen verbunden.

Dass es in absehbarer Zeit Möglichkeiten geben könnte, das Voranschreiten einer Alzheimer-Demenz zu stoppen oder die Krankheit sogar zu heilen, hält Diehl-Schmid aber prinzipiell für möglich. „Die Forschung läuft auf Hochtouren und so bleibt zu hoffen, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine Therapie oder auch eine Kombination aus Behandlungen entwickelt wird, die den Nervenzellgang deutlich verlangsamen, möglicherweise sogar stoppen kann.“

Das vollständige Interview lesen Sie in „Nachgefragt“ in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. Mit unserem Probe-Abo können Sie die Zeitschrift acht Wochen kostenlos lesen.