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Elf Prozent mehr Gehalt für Länderbeschäftigte

Beschäftige des öffentlichen Dienstes der Länder können sich aufgrund des Tarifergebnisses der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über eine Gehaltssteigerung von insgesamt rund 11 Prozent freuen.

Auch wenn vom Tarifvertrag der Länder (TV-L) nur wenige Beschäftigte in der Altenpflege profitieren, dürfen sich diese über ein deutliches Gehaltsplus freuen. Foto: AdobeStock/StockfotosMG

Durch die Tarifeinigung im Dezember 2023 erhalten die mehr als eine Million Beschäftigten der Länder eine steuer- und abgabenfreie Sonderzahlung sowie monatlich mehr Geld. Zunächst bekommen die Länderbeschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichszahlung in Höhe von insgesamt 3.000 Euro. Für den Dezember 2023 wird ein Betrag von 1.800 Euro netto gewährt. Von Januar bis einschließlich Oktober dieses Jahres gibt es monatliche Zahlungen in Höhe von je 120 Euro netto.

Zusätzlich steigen die Einkommen der Beschäftigten ab dem 1. November 2024 tabellenwirksam um einen Sockelbetrag von 200 Euro. Ab dem 1. Februar 2025 kommt darauf eine weitere Entgelterhöhung um 5,5 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 25 Monate bis zum 31. Oktober 2025. Damit steigen nach Verdi-Angaben im Durchschnitt die Gehälter der Länderbeschäftigten während der Laufzeit um mehr als elf Prozent.

Verdi-Gewerkschaftssekretär Mattias Gruß zeigt am Beispiel einer nach TV-L bezahlten Pflegefachperson, was die Erhöhung konkret bedeutet: Für eine seit zehn Jahren im Beruf stehende Pflegefachperson (KR 7 Stufe 5) bedeutet der Tarifabschluss eine Entgelterhöhung von 3605,78 Euro auf 4.015,10 Euro im Monat. Das ergibt sich aus einem Sockelbetrag von 200 Euro plus 5,5 Prozent. Das sind im Beispiel der Pflegefachperson 409,32 Euro (11,35%) mehr monatlich.

Passend dazu: Fachkraft verdient im Schnitt 23,75 Euro pro Stunde