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Friedehorst startet innovative Azubistation für Pflegeausbildung

Zwölf Auszubildende leiten seit August eigenständig eine Pflegestation in Bremen. Das CareLab-Konzept soll die Attraktivität der Pflegeausbildung steigern und wird dauerhaft etabliert.

Die Azubistation in Friedehorst: Nicole Gries-Lamprecht, einrichtungsübergreifende Praxisanleiterin (rechts) und Saba Guliashvili, Auszubildender zur Pflegefachkraft mit Übungspuppe „Gerry“.
Die Azubistation in Friedehorst: Nicole Gries-Lamprecht, einrichtungsübergreifende Praxisanleiterin (rechts) und Saba Guliashvili, Auszubildender zur Pflegefachkraft mit Übungspuppe „Gerry“. Foto: Stiftung Friedehorst

Die Gesellschaft Dienste für Senioren und Pflege Friedehorst (DSP) hat im August das CareLab gestartet. Zwölf Auszubildende zur Pflegefachkraft betreuen dort zumeist eigenverantwortlich 25 Bewohner der Altenpflegeeinrichtung Da Vinci auf dem Friedehorst-Campus in Bremen Burglesum. Praxisanleiter und Pflegepädagogen begleiten sie dabei.

„Wir wollen Auszubildenden mehr Eigenverantwortung im Stationsalltag übertragen und sie praxisnah auf die Anforderungen der modernen Pflege vorbereiten“, erklärt Nicole Gries-Lamprecht, einrichtungsübergreifende Praxisanleiterin bei Friedehorst DSP, laut Pressemitteilung. Für den Praxisanteil der Ausbildung ist eine komplette Station auf die Anforderungen von Bewohner:innen und Auszubildenden umgestellt – ganz nach dem Motto „Verantwortung lernen. Pflege leben“.

Das Konzept wird fester Bestandteil der generalistischen Pflegeausbildung. Die Azubis arbeiten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben des Pflegeberufegesetzes, können ihre Arbeit aber frei gestalten. Zusätzlich berichten sie in sozialen Netzwerken über ihre Erfahrungen.

Bei einem Tag der offenen Tür am 24. August konnten Bewohner und Angehörige das Projekt kennenlernen. Anfängliche Bedenken zur Pflegequalität konnte die Einrichtung nach eigenen Angaben ausräumen.

Passend dazu: Eine strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender ist entscheidend für Qualität und Mitarbeiterbindung. Der Pflegekompass bietet mit „Mitarbeitende einarbeiten“ einen systematischen Prozess – vom Erstkontakt bis zum Ende der Probezeit. So gelingt die fachliche, soziale und kulturelle Integration.

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