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Hessen will Flüchtlinge zu Altenpflegern ausbilden

Das Bundesland Hessen will in den kommenden zwei Jahren
mit über zehn Millionen Euro Flüchtlingen den Einstieg
in soziale Berufe erleichtern. Sie sollen zu
Altenpflegern, Krankenpflegern oder Erziehern
ausgebildet werden, wie Landessozialminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden sagte.

- Personalnot in sozialen Berufen: Die hessische Regierung legt neue Programme auf, um Flüchtlinge vermehrt etwa zu Altenpflegern auszubilden.Foto: Fotolia/Gilles Lougassi

Unterstützung für seinen Plan bekam der CDU-Politiker
vom grünen Koalitionspartner. Der sozialpolitische
Sprecher der Grünen-Fraktion im Wiesbadener Landtag,
Marcus Bocklet, ergänzte Grüttners
Aussage und meinte, dies entspreche dem
Ausbildungsniveau vieler Flüchtlinge.

Der sozialpolitische Sprecher der oppositionellen
SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Merz, bezeichnete das Ganze
hingegen als "viel Lärm um ziemlich wenig". Der für die
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt
veranschlagte Betrag sei "beschämend".