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„Heute hat mich der Koch gewaschen“
In den Humanas-Wohnparks in ganz Sachsen-Anhalt wird bereichsübergreifend gearbeitet. Laut Humanas eine Arbeitsweise, die sowohl für die Bewohnerschaft als auch die Mitarbeitenden Abwechslung bereithält.
„Heute hat mich der Koch gewaschen“, bringt Reihenhausbewohnerin Anneliese Lach aus Grieben das bereichsübergreifende Arbeiten auf den Punkt. „Komisch fand ich das nicht, als der Koch zur morgendlichen Versorgung vor meiner Haustür stand“, erklärt Anneliese Lach. Die 87-Jährige bewohnt seit rund zwei Jahren eine der 20 Zweizimmerwohnungen in einem der beiden Reihenhäuser auf dem Gelände des Humanas-Wohnparks in Grieben.
Mit „Koch“ meint Anneliese Lach Hauswirtschaftsleiter Andy Woitzick. Als solcher ist der 48 Jährige für alle hauswirtschaftlichen Belange im Wohnpark zuständig. Dazu gehören unter anderem die Zubereitung der Speisen für die Bewohnerschaft der Wabe und der Tagespflege aber auch die Bestellung aller hauswirtschaftlichen Produkte, zu denen auch Wasch- und Reinigungsmittel gehören.
Grundpflege am Morgen und am Abend
Da aber auch in Grieben wie in allen Humanas-Wohnparks bereichsübergreifend gearbeitet wird, kommt es schonmal vor, dass Andy Woitzick seinen Kolleginnen und Kollegen in der Pflege unter die Arme greift. „Das ist jetzt nicht täglich der Fall, kommt aber hin und wieder vor“, berichtet der 48-Jährige. Dabei übernimmt Andy Woitzick natürlich ausschließlich pflegerische Tätigkeiten, die er als Mitarbeiter ohne pflegerische Ausbildung auch durchführen darf. Dazu gehören nach ordentlich erfolgter Einarbeitung beispielsweise die Grundpflege am Morgen und am Abend.
Mitarbeitende, die zwar keine Ausbildung in der Pflege gemacht haben, aber durch Weiterbildung den sogenannten Behandlungspflegeschein besitzen, dürfen zudem beispielsweise Medikamente verabreichen sowie Puls- und Blutdruckmessungen vornehmen.
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Eine Antwort auf “„Heute hat mich der Koch gewaschen“”
Der Artikel entlarvt sich quasi selbst: Aus einer Not wird hier eine Tugend gemacht.
„Ich greife den Pflegekräften unter die Arme“…schonmal.
Dies zeigt, dass die bereichsübergreifende Arbeit keine geplante Angelegenheit ist, um einmal über den Tellerrand zu blicken und ein Verständnis für die „andere Seite“ der multiprofessionellen Versorgung zu bekommen, sondern um Lücken zu stopfen!
Das hat weder etwas mit Professionalisierung zu tun, noch mit einem funktionierenden Personalbemessungssystem.
Dies dann jedoch in einen positiven (Werbe-)Artikel zu verpacken, ist schlichtweg Augenwischerei um eine verfehlte Planung zu kaschieren.
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