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Keine Bewerber aus Deutschland – dieses Konzept funktioniert trotzdem
Alle 39 Auszubildenden kommen aus Drittstaaten, Bewerbungen aus Deutschland gibt es kaum. Dennoch gelingt es der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Fachkräfte auszubilden und langfristig zu binden. Ein ausgefeiltes System mit Praxisanleitung, Skillslab und aktiver Beteiligung der Bewohner sorgt für Erfolg. Warum andere Einrichtungen genau hinschauen sollten.
Von Olga Sophie Ennulat Wenn Elmira Schneider durch die Flure des Adolf-Hamburger-Heims läuft, wird sie gelegentlich aus den Bewohnerzimmern angesprochen. „Prüfung war gut“, sagt dann eine Dame, die kürzlich an einer Azubi-Prüfung beteiligt war. Andere fragen die Ausbildungskoordinatorin: „Wann bin...