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Pflegeausbildung verzeichnet drittes Wachstumsjahr in Folge

Das Statistische Bundesamt meldet einen erneuten Anstieg bei den Pflegeausbildungen. 63.900 neue Verträge bedeuten ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zum dritten Jahr in Folge haben mehr Personen eine Pflegeausbildung begonnen als im Vorjahr
Zum dritten Jahr in Folge haben mehr Personen eine Pflegeausbildung begonnen als im Vorjahr Foto: Werner Krüper

Laut Destatis haben 2025 rund 63.900 Auszubildende einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann abgeschlossen. Dies entspricht einem Anstieg von acht Prozent gegenüber 2024. Seit Einführung der generalisierten Pflegeausbildung 2020 wächst die Zahl der Neuverträge kontinuierlich: von 52.100 (2022) über 54.400 (2023) auf 59.400 (2024).

Insgesamt befanden sich zum Jahresende 157.200 Auszubildende in der Pflegeausbildung – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 35.300 Personen schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab. Nur wenige Pflegeauszubildende wählten hier einen spezialisierten Abschluss: Knapp 1,2 % erwarben einen Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Der Männeranteil bei den Neuverträgen stieg auf 29 Prozent (18.500 Personen), nachdem er 2020 noch bei 24 Prozent lag. Frauen stellen weiterhin mit 71 Prozent die Mehrheit. Das Durchschnittsalter der Auszubildenden beträgt 24 Jahre.

Das seit 2024 vergütete Pflegestudium verzeichnete ebenfalls Zuwachs: 800 Studierende begannen 2025 ein Pflegestudium, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt studierten 1.800 Personen nach dem Pflegeberufegesetz.

Die praktische Ausbildung findet hauptsächlich in Krankenhäusern statt (50 Prozent), gefolgt von stationären (36 Prozent) und ambulanten Pflegeeinrichtungen (12 Prozent).

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