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Ministerin Touré will Geflüchtete für Pflegeberufe gewinnen
In Schleswig-Holstein soll ein Pilotprojekt Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf Pflege- und Sozialberufen.
Integrationsministerin Aminata Touré (Grüne) und die Agentur für Arbeit betrachten Geflüchtete von Anfang an als potenzielle Fachkräfte, vor allem in sozialen und pflegerischen Berufen. Touré bezeichnet das Konzept als wegweisend für die Arbeitsmarktintegration in Schleswig-Holstein. „Das neue Konzept zur Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete direkt nach Ankunft wird ein Gamechanger für die Arbeitsmarktintegration in Schleswig-Holstein werden“, sagte Touré am Montag.
Ziel ist es, die beruflichen Kompetenzen der Geflüchteten schnell zu erkennen, um ihre Arbeitsaufnahme zu beschleunigen. Nach Prüfung des Asylstatus sollen sie schnell und integrationsorientiert auf die Kreise verteilt werden. Markus Biercher, Leiter der Regionaldirektion Nord, betont die Dringlichkeit dieses Ansatzes angesichts des bevorstehenden Renteneintritts von über 120.000 Beschäftigten in den nächsten sieben Jahren.
Das Projekt läuft bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen Boostedt und Rendsburg und wird vom Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge durchgeführt. Es ist bis Ende Juni 2025 befristet und verursacht keine zusätzlichen Kosten für den Landeshaushalt. Ministerin Touré ermutigt vor allem Interessierte aus sozialen Berufen zur Teilnahme.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine feste Bleibeperspektive, die Herkunft aus Syrien oder Afghanistan, ein Alter zwischen 18 und 63 Jahren sowie eine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit.
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Eine Antwort auf “Ministerin Touré will Geflüchtete für Pflegeberufe gewinnen”
Seit Jahren wird dies nun schon propagiert, kaum etwas ist passiert, das macht einen nur noch sprachlos….
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