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Neue Broschüre über “Logopädie und Demenz”

Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein hat eine neue Broschüre mit Informationen darüber herausgegeben, wie Demenzerkrankte durch logopädische Behandlungsmethoden unterstützt werden können. Entwickelt wurde der Ratgeber in Zusammenarbeit mit dem ‚Arbeitskreis Logopädie Demenz Hamburg‘.

- Logopäden können Demenzerkrankten mit Wortfindungsübungen, Übungen zum Sprachverständnis oder zur besseren Konzentration helfen.Foto: Deutscher Bundesverband für Logopädie

"Logopädie wird noch viel zu selten eingefordert und verordnet", sagt Anne Brandt, stellvertretende Leitung des Kompetenzzentrums Demenz, "wir möchten deshalb mit der Broschüre auf die positiven Effekte der Logopädie als einer möglichen unterstützenden Therapieform bei einer Demenzerkrankung hinweisen."

Die Logopädie bietet Hilfe bei Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens bei Kindern und Erwachsenen. Bei einer Demenzerkrankung ist eine logopädische Behandlung zur Unterstützung bei der Kommunikation und auch der Ernährung hilfreich. Ausgerichtet ist die Unterstützung dabei auf die Behandlung von Sprach- und Sprechschwierigkeiten sowie Schluckstörungen. Die logopädischen Angebote sollen die Kommunikations- und Ernährungssituation unter den durch die Demenzerkrankung veränderten Bedingungen verbessern oder bestmöglich aufrechterhalten.

Die neue Broschüre "Logopädie und Demenz" informiert unter anderem darüber, mit welchen Inhalten sich die Logopädie bei einer Demenz beschäftigt, welche Ziele eine logopädische Therapie hat und mit welchen Methoden Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützt werden. Zudem wird aufgezeigt, wie Interessierte eine logopädische Behandlung erhalten können.

Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein verschickt die Broschüre kostenlos gegen Erstattung des Portos. Zudem gibt es sie als kostenlosen Download.