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Pflegegehälter im Fokus: Der Stepstone-Gehaltsreport 2026

Pflegekräfte verdienen laut Stepstone-Mediandaten oft mehr als in anderen Dienstleistungsbranchen, doch der Report 2026 macht auch sichtbar, wie stark Vergütung von Einsatzbereich, Träger, Berufserfahrung und Position abhängt.

Das Wort Vergütung in einem Schriftstück wird mit einer Lupe vergrößert
Bewerberinnen und Bewerber wünschen sich von Anfang an klare Gehaltsangaben. Foto: AdobeStock/Wilm Ihlenfeld

Die Gehälter in der Altenpflege in Deutschland sind nach Angaben von Stepstone weiter gestiegen. Das zeigt der „Stepstone Gehaltsreport 2026“, der auf mehr als 1,3 Millionen anonym erhobenen Gehaltsdaten beruht. Für Pflege- und Gesundheitsberufe insgesamt weist Stepstone ein jährliches Mediangehalt von rund 53.000 Euro aus, wobei Altenpflegekräfte je nach Qualifikation und Verantwortungsbereich davon abweichen können.

Entscheidend sind unter anderem die Unterscheidung zwischen Pflegehilfskräften, examinierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie Leitungsfunktionen in stationären und ambulanten Einrichtungen.​

Regionale Unterschiede

Der Report macht deutlich, dass Altenpflegekräfte im bundesweiten Vergleich häufig über klassischen Dienstleistungsbranchen liegen, zugleich aber deutlich hinter besser vergüteten akademischen Gesundheitsberufen zurückbleiben. Besonders stark fallen regionale Unterschiede ins Gewicht: In einigen westdeutschen Bundesländern liegen die Mediangehälter in der Altenpflege höher als in vielen ostdeutschen Regionen.

Zusätzlich unterscheiden sich die Einkommen je nach Träger – etwa zwischen kommunalen, freigemeinnützigen und privaten Einrichtungen – sowie nach Arbeitsort, etwa Großstadt oder ländlicher Raum.​

Bei der Auswertung setzt Stepstone vor allem auf das Mediangehalt, also den Wert, bei dem die Hälfte der Befragten mehr und die andere Hälfte weniger verdient. Dieser Ansatz soll extreme Ausreißer nach oben oder unten ausgleichen und ein realistischeres Bild der typischen Gehaltssituation in der Altenpflege vermitteln. Die Daten stammen aus dem Stepstone-Gehaltsplaner und wurden nach Unternehmensangaben geprüft und gewichtet, damit sie die Erwerbsbevölkerung möglichst repräsentativ abbilden.​

Individuelle Gehälter

Für Beschäftigte und Arbeitgeber in der Altenpflege kann der „Stepstone Gehaltsreport 2026“ als Orientierung dienen, etwa bei Stellenvergleichen oder Gehaltsgesprächen. Zugleich weist Stepstone darauf hin, dass individuelle Gehälter immer vom genauen Aufgabenprofil, von Tarifbindung, Berufserfahrung und Verantwortungsumfang abhängen.

Der vollständige Report mit detaillierten Angaben zu Gehältern in der Altenpflege und anderen Berufsgruppen steht auf der Website von Stepstone als PDF zum Download bereit.

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