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Ver.di-Umfrage zeigt dramatische Hitzebelastung in Pflegeheimen
Eine Blitzumfrage von ver.di NRW zeigt alarmierende Zustände: In Altenpflegeeinrichtungen herrschen gesundheitsgefährdende Temperaturen bis zu 43 Grad. Wirksamer Hitzeschutz fehlt.
106 Beschäftigte aus der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen haben an der ver.di-Umfrage teilgenommen. Das Ergebnis ist alarmierend: 80 Prozent bewerten die Hitzebelastung für Bewohner und Bewohnerinnen als schlecht oder untragbar. An heißen Tagen wurden durchschnittlich 29 Grad gemessen, fast die Hälfte der Befragten gab Temperaturen von über 30 Grad an.
Baulicher Hitzeschutz existiert laut ver.di nur in sechs Prozent der Einrichtungen. In jedem fünften Fall gibt es keinerlei Schutzmaßnahmen. Selbst nachts lag die Temperatur in einem Drittel aller Fälle noch über 26 Grad.
40 Prozent der Befragten berichteten von Mehrarbeit durch die Hitze: erhöhter Flüssigkeitsbedarf, unruhige Bewohner:innen und mehr gesundheitliche Notfälle. Trotzdem wurde das Personal nicht aufgestockt. 14 Prozent arbeiteten sogar mehrere Stunden allein auf der Station.
„Wenn es in Pflegeeinrichtungen über Tage hinweg über 30 Grad heiß ist, gerät nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Würde der Menschen in Gefahr“, warnt Susanne Hille, Landesfachbereichsleiterin bei ver.di NRW. Die Gewerkschaft fordert massive Investitionen in baulichen Hitzeschutz und Personalaufstockung bei Extremwetter.
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Eine Antwort auf “Ver.di-Umfrage zeigt dramatische Hitzebelastung in Pflegeheimen”
War schon schlimm der Sommer. Bei uns war der Juli komplett veregnet. Ich arbeite jetzt schon fast 40 Jahre in der Pflege und im Sommer ist es halt auch mal heiß. wie soll das mit der Personalaufstockung bei Extremwetter funktioniern? Urlaubszeit bei bestehendemPersonalmangel! Da soll wieder nur nicht vorhandenes Geld ausgegeben werden, bei klammen Sozialkassen. Da können noch soviel Hitzeschutzkonzepte erstellt werden, wenn niemand diese umsetzen kann.
Die Gewerkschaften waren noch nie ein Teil der Lösung, deswegen bin ich auch ausgetreten.
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