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Viele Fehltage vor allem durch Langzeiterkrankungen
Die krankheitsbedingten Fehltage sind über alle Berufsgruppen hinweg auf einem hohen Niveau – und nochmal höher in körperlich anstrengenden Berufen wie der Altenpflege. Eine Auswertung der AOK zeigt, dass Langzeiterkrankungen dabei ein großer Treiber sind.
Demnach machten Krankmeldungen, die mehr als sechs Wochen gingen, rund 40 Prozent der Fehltage aller Berufsgruppen im Jahr 2024 aus. Die meisten Arbeitsunfähigkeitstage – fast jeder Fünfte – entstanden der AOK zufolge durch Muskel-Skelett-Erkrankungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen. Beide Krankheitsarten gehörten speziell in der Pflege auch schon in den letzten Jahren zu den Hauptverursachern krankheitsbedingter Ausfälle. „Diese Fälle sollten daher im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung besonders in den Fokus genommen werden“, so Helmut Schröder, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).
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Angesichts der seit Jahren steigenden Krankentage hatte der ExpertInnenrat Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung neben mehr betrieblicher Gesundheitsförderung auch die Einführung einer teilweisen Krankschreibung empfohlen, mit der Beschäftigte vom Homeoffice aus oder mit reduzierter Stundenzahl arbeiten könnten. Für die Pflegenden zumindest in der direkten Versorgung dürfte dieses Modell jedoch kaum zum Tragen kommen.
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