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Wo es bald die Vier-Tage-Woche für alle Mitarbeitenden gibt
Nach einer erfolgreichen Pilotphase in der Pflege weitet die MÜNCHENSTIFT die Vier-Tage-Woche ab dem 1. Juni auf das gesamte Unternehmen aus – bei vollem Gehalt und auf freiwilliger Basis.
In neun Wohnbereichen testete das kommunale Münchner Unternehmen das Modell zunächst in der Pflege. Das Ergebnis laut MÜNCHENSTIFT: Die Krankheitsquote sank, die Zufriedenheit der Beschäftigten stieg. „Unsere Mitarbeitenden gewinnen spürbar an Lebensqualität – und genau das zahlt sich auch für das Unternehmen aus“, sagt Personalleiter Markus Edel.
Nun gilt das Angebot auch für die Verwaltung. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung ist unterzeichnet. Wer im Fünf-Tage-Modell bleiben möchte, kann das tun. Auch Teilzeitkräfte, die bislang an fünf Tagen pro Woche arbeiten, können auf eine Vier-Tage-Woche umstellen. Die längeren Schichten schaffen laut Unternehmen Überlappungszeiten, in denen organisatorische Aufgaben leichter zu erledigen sind. Je nach Dienstplan seien sechs oder mehr zusammenhängende freie Tage möglich.
„Die Organisation, insbesondere die Dienstplanung, wird anspruchsvoller“, räumt Edel ein. „Aber die Rückmeldungen zeigen klar: Es ist der richtige Weg.“ Geschäftsführer Andreas Lackner verweist auf zahlreiche Anfragen von Fachverbänden und anderen Unternehmen, die sich für die Erfahrungen der MÜNCHENSTIFT interessieren.
Passend dazu: Video-Talk: Lust auf Vier-Tage-Woche?
Eine Antwort auf “Wo es bald die Vier-Tage-Woche für alle Mitarbeitenden gibt”
„bei vollem Gehalt“ korrigiert mich gerne……
-> eine verkürzte Tagewoche bedeutet doch, dass die wöchentliche Arbeitszeit auf 4 Tage aufgeteilt wird, was sollte sich dann am Gehalt ändern? Eher würde es sich erhöhen, da man z.B. sonntags oder feiertags länger arbeitet
-> bei z.B. Vollzeit 38,5 -> da müsste man an 4 Tagen inkl. Pause 10h arbeiten…. ohoh
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