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Wohnbereich 4.0 und neue Perspektiven

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege berichten Mira Krause und Kirsten Neveling über ein Projekt, in dem Auszubildende einen Wohnbereich leiten. Das Projekt „Azubis leiten einen Wohnbereich“ fand in der Diakonie Michaelshoven Pflege und Wohnen gGmbH statt.

Pfleger unterstützt Heimbewohnerin beim Gehen über den Flur.
Foto: Werner Krüper

Auszubildende übernehmen Leitung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Auszubildende Verantwortung im Wohnbereich übernehmen. Praktische Führungserfahrung ist Teil des Konzepts und rückt reale Arbeitssituationen in den Fokus. Damit verbunden ist die Auseinandersetzung mit Aufgaben, Abläufen und Strukturen im Wohnbereich.

Wohnbereich 4.0 steht für Weiterentwicklung. Offenheit und Fehlerkultur gehört zum Konzept der Diakonie. Entwicklung wird als Prozess verstanden. Fehler und Grenzen werden nicht ausgeblendet, sondern als Lernanlass genutzt.

Schwerpunkt Wohnbereich 4.0

Wohnbereich 4.0 beschreibt einen Rahmen, in dem bestehende Strukturen überprüft werden. Ziel ist es, Perspektiven zu schaffen und den Wohnbereich zukunftsfähig auszurichten. Entwicklung erfordert konkrete Arbeit. Reelle Arbeit bildet die Grundlage für Veränderungen im Wohnbereich. Theorie und Praxis werden miteinander verknüpft. Der Wohnbereich wird so zum Lernort und Gestaltungsraum. Verantwortung, Reflexion und Beteiligung der Mitarbeitenden spielen dabei eine zentrale Rolle.

Perspektiven für die Praxis

Es wird deutlich, dass Weiterentwicklung nicht abstrakt bleibt. Sie findet im Alltag statt und verlangt klare Zuständigkeiten. Auszubildende erleben Leitungshandeln unmittelbar und gewinnen Einblick in organisatorische Zusammenhänge. So entstehen Perspektiven für Einrichtungen, die Ausbildung und Qualitätsentwicklung enger miteinander verbinden wollen.

Weitere Informationen zur Diskussion finden Sie im aktuellen „Schwerpunkt“ der Fachzeitschrift Altenpflege (03/2026). https://www.altenpflege-online.net/epaper/