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TVöD Pflege: Arbeitgeber mauern im Tarifstreit
Derzeit wird ein neuer Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst ausgehandelt. Auch in der zweiten Tarifrunde zeichnet sich kein Kompromiss ab. Der Gewerkschaft Verdi zufolge wolle die Arbeitgeberseite bislang keiner der Forderungen zustimmen.
Acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro. Höhere Zuschläge für Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit. Drei zusätzliche freie Tage pro Jahr. Das und mehr fordern Verdi und der dbb Beamtenbund für Beschäftigte im öffentlichen Dienst unter anderem in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.
Die zweite Verhandlungsrunde in dieser Woche blieb jedoch ohne Ergebnis. Einem Protokoll der Verhandlungen von Verdi zufolge lehnt die Arbeitgeberseite bislang fast jede Forderung der Arbeitnehmerseite ab. Einzig bei der Érhöhung von Zuschlägen für ungünstige Arbeitszeiten zeichne sich ein Entgegenkommen in Teilen ab. Einer Pflege-spezifischen Forderung – Pausenzeiten bei Wechselschichten zu vergüten – wolle die Arbeitgeberseite demnach „unter keinen Umständen“ zustimmen.
Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 14. bis 16. März angesetzt. Gewerkschaften haben angekündigt, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, und zu Warnstreiks aufgerufen.
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