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Caritas: Entgeltanpassungen und stärkere finanzielle Anreize für Schichtdienste
Die Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas (AK Caritas) hat zwei Beschlüsse zur Allgemeinen Tarifrunde sowie zur Tarifrunde für Ärztinnen und Ärzte gefasst.
Mit den Beschlüssen reagiert sie eigenen Angaben zufolge „auf die personellen und finanziellen Herausforderungen in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft und setzt gezielte Impulse zur Stärkung der Attraktivität sozialer Berufe bei der Caritas“.
Allgemeine Tarifrunde: Entgeltanpassungen und angehobene Zulagen
Für die Beschäftigten der Caritas (ausgenommen Ärztinnen und Ärzte) steigen die Tabellenentgelte in zwei Schritten: zunächst zum 1. Juli 2025 um 3 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro, und dann zum 1. Februar 2026 um weitere 2,8 Prozent. Auszubildende und Studierende erhalten zu beiden Zeitpunkten jeweils 75 Euro monatlich mehr. Außerdem werden die Schichtzulagen zum 1. Juli 2025 wie folgt angepasst: Die Schichtzulage beträgt künftig 100 Euro monatlich. Die Wechselschichtzulage liegt bei 250 Euro in Krankenhäusern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen, in allen übrigen Einrichtungen bei 200 Euro.
„Die strukturellen Engpässe durch den Fachkräftemangel erfordern tragfähige tarifliche Lösungen – insbesondere für Schicht- und Wechselschichtmodelle. Darauf haben wir in dieser Runde gezielt reagiert“, sagt Johannes Brumm, Sprecher der Dienstgeberseite der AK Caritas.
Tarifrunde Ärzte: Stufenerhöhung der Entgelte und neue Schichtzulage
Auch für Ärztinnen und Ärzte bei der Caritas wurde ein Tarifpaket beschlossen. Die Grundvergütungen, Bereitschaftsdienstentgelte und der Einsatzzuschlag im Rettungsdienst werden zum 1. Juli 2025 um 4 Prozent, zum 1. Dezember 2025 um weitere 2 Prozent und zum 1. Januar 2026 erneut um 2 Prozent angehoben.
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