Ausbildung
Junge Pflege sieht keine Alternative zur generalistischen Pflegeausbildung
Angesichts der Debatte um die generalistische Pflegeausbildung hat sich die Lenkungsgruppe Junge Pflege im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) klar für die Generalistik ausgesprochen.
Die Junge Pflege im DBfK sieht in der generalistischen Pflegeausbildung einen großen Gewinn und einen wichtigen Schritt für eine zukunftsfähige Pflege. Sie bilde zu Beginn des Berufslebens eine breite, fundierte Basis für das Berufsleben. In dem an wichtige Personen in Politik und Verbänden gerichteten Statement steht unter anderem: „Je nach Neigung und Interesse können sich Pflegefachpersonen im weiteren Verlauf spezialisieren und Expert:innen in ihrem Fachgebiet werden.“
Laut dem Statement, entspreche die generalistische Ausbildung zudem internationalen Standard. So beschränke sich weder die Ausbildung von Ärzt:innen, Logopäd:innen noch Physiotherapeut:innen auf die Versorgung einer Altersgruppe. Auch stehe die Ausbildung für die Professionalisierung des Pflegeberufes: „Sie ermöglicht es, ein breites Spektrum an pflegerischen Schlüsselkompetenzen zu erwerben und flexibel in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung tätig zu sein.“
Die Debatte um die generalistische Pflegeausbildung hat sich in den vergangenen Monaten zugespitzt. So macht der Bundesverband privater Anbieter (bpa) die neue Ausbildung für hohe Abbruchsquoten in der Pflegeausbildung verantwortlich.
Passend dazu: Streit über Rückgang der Ausbildungszahlen in der Pflege entbrannt
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