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Experten diskutieren über Akademisierung der Pflege

Die Akademisierung der Pflege spaltet die Fachwelt. Während eine Pflegedienstleitung auf bewährte Praxisnähe setzt, sieht ein Professor neue Chancen für komplexe Pflegefälle.

Prof. Dr. Markus Zimmermann sieht in der Akademisierung der Pflege Chancen
Prof. Dr. Markus Zimmermann sieht in der Akademisierung der Pflege Chancen Foto: Hochschule Bielefeld, Hochschulkommunikation

Laut Anzelika Asmus, Pflegedienstleitung der Alloheim Senioren-Residenz in Hannover, lebt stationäre Pflege von praktischen Kompetenzen und dem direkten Umgang mit Menschen. Sie befürchtet, dass die Fokussierung auf theoretische Inhalte den Praxisbezug schwächt.

Prof. Dr. Markus Zimmermann von der Hochschule Bielefeld sieht das anders. Laut dem Pflegewissenschaftler sind hochschulisch qualifizierte Pflegekräfte unverzichtbar für komplexe Pflegefälle, die Denken und Handeln in Zusammenhängen erfordern. Mit dem Pflegestudiumstärkungsgesetz würden ab 2027/28 alle Bachelor-Absolventen bereits Spezialisten für Demenz, Diabetes und chronische Wunden sein.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2024 gab es laut den Experten 59.400 Ausbildungen zur Pflegefachperson, aber nur 1.200 Studierende im entsprechenden Studiengang.

Die vollständige Diskussion um die Akademisierung der Pflege finden Sie in der Juli-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.