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Auslandsfachkräfte: Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann
Eingewanderte Pflegekräfte müssen im Schnitt sehr lange darauf warten, dass ihr Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird. Wie es besser gehen könnte, zeigt sich im Ländervergleich.
Laut Pekka Nebelung vom Bundesverband mittelständischen Wirtschaft (BVMW) würden ausländische Fachkräfte durch die langwierigen Anerkennungsverfahren in Deutschland „vergrault“ und es lohne sich ein Blick ins Ausland.
In Nebelungs Herkunftsland Finnland etwa könnten ausländische Fachkräfte innerhalb von wenigen Wochen mit der Arbeit beginnen. Fehlende Qualifikationen würden während der Beschäftigung nachgeholt.
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In Kanada gebe es beschleunigte Anerkennungsverfahren für Schlüsselberufe. Pflegekräfte etwa dürften direkt arbeiten, während sie zusätzliche Kurse belegten. Immerhin: Beschleunigte Anerkennungsverfahren für internationale Pflegekräfte gibt es in Deutschland zumindest vereinzelt – etwa in Bayern.
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Laut Nebelung gebe es außerdem in den USA für viele Berufe keine staatliche Anerkennungspflicht. Stattdessen prüften die Arbeitgeber die Qualifikation selbst und böten gezielte Weiterbildungen an.
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